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Culture Jamming – Surftipp

Ich bin bei meiner Recherche zu einem anderen Thema auf ein interessantes Forum zum Thema Culture Jamming gestoßen, das wir in der LV Politische Kultur im Internet bereits als eines der Key Concepts kennengelernt haben!

Unter Culture Jamming versteht man eine Kunstform, die sich gegen die Werbung richtet. Es werden dabei Strategien und Formen aus der Werbung oder komplette Werbekampagnen abgeändert, daher nennen sich diese Künstler auch of Adbusters. Es geht vor allem um die Kritik an der durch die Werbung erzeugten Bilder und Meinungen, also handelt es sich um eine Kritik an der manipulativen Funktion der Werbung (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Culture_Jamming, am 16.06.2011).

Das Forum für kreative Konsumkritik- Konsumpf beschäftigt sich aber nicht nur mit Adbusting, sondern auch mit Konzern- und Konsumkritik, etc. … es lohnt sich da mal reinzuklicken! Außerdem habe ich in diesem Forum eine weitere Seite entdeckt, die sich Sniggle- The Culture Jammer´s Encyclopedia nennt, die weitere Hintergrundinformationen zum Thema bietet.

 

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Cyberaktivismus- Protest mittels ICT´s

Unter Cyperaktivismus versteht man die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien, wie zum Beispiel E-Mail, Twitter, Websites oder Wikis, für Protestaktionen. Synonyme für Cyberaktivismus sind daher auch Cyperprotest, E-Protest, Internetaktivismus oder auch Online-Aktivismus (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Cyberaktivismus, am 14.06.2011).

Cyperprotest kann sich laut Rucht (2005:12f.) lediglich auf das Netz stützen oder ganz im Netz stattfinden: Offline-Proteste können einerseits davon begleitet werden, indem für sie geworben und über sie informiert/ diskutiert wird oder andererseits das Internet die herkömmlichen Verbreitungswege gänzlich ersetzt. „Es dient der Vorbereitung, Begleitung oder auch Nachbereitung von Protest; die eigentliche Protestaktion ist jedoch nicht an das Internet gebunden.“ (Rucht 2005: 13) Read the rest of this entry »

 

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Chris Atton: An Alternative Internet – Fan Culture and the Internet

In Kapitel 6 „Fan Culture and the Internet“ geht es hauptsächlich darum, wie sich Online Fanzines als Mittel zum Aufbau und Erhalt von „taste communities“  über geographische Grenzen hinweg entwickelt haben. Es werden hier einzelne Projekte bezüglich ihrer historischen Verbindung zu den gedruckten Fanzines analysiert. Außerdem soll das Ausmaß der neuen Möglichkeiten von Online-Fanzines für Fan-Produktionen bezüglich des kreativen Potenzials und der Möglichkeiten für die Fans selbst kreative Künstler zu werden aufgezeigt werden.

The Nature and Purpose of Fanzines:

Der Begriff Fanzines („Fan Magazines“) hat seinen Ursprung in den amerikanischen Science-Fiction-Magazinen der 1930er Jahre und wurde von Russ Chauvenet 1941 verwendet „to describe a mimeographed publication devoted primarily to science fiction and superhero comic enthusiasts“ (Atton 2004: 139, zit. n. Triggs 1995: 77). Die Beiträge stammen von Amateuren, die ihr Wissen autodidakt über informelle, nicht-institutionelle Wege ansammeln.   Read the rest of this entry »

 

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Citizen Journalism: ein weiteres Beispiel

Ich habe zum Thema Citizen Journalism heute ein weiteres Beispiel entdeckt:

Noha Atef ist eine 26-jährige Journalistin und politische Bloggerin aus Ägypten, die heute in England lebt. Sie setzt sich unter anderem mit ihrem Blog tortureinegypt.net gegen Folter und Unterdrückung in Ägypten ein. Auf dem Blog befindet sich auch ein Wiki mit dem Namen Torturepedia, auf dem Folterungen und Täter geographisch festgehalten und bekannt gegeben werden, was unter anderem neben Bedrohungen der Autorin und ihrer Familie durch die Polizei auch zu Verhaftungen von Tätern führte.

Noha Atef berichtet im folgenden Video über den Beginn ihres Blogs und ihre Themen:

Leider ist der Blog selbst zwischen April und Mai 2011 nicht erreichbar.

 

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Chris Atton: An Alternative Internet – Alternative Radio and the Internet

Wie bereits angekündigt, beginne ich heute mit der Zusammenfassung von  Kapitel 5 „Alternative Radio and the Internet“ aus dem Werk „An Alternative Internet“ von Chris Atton. In der Einleitung zum Thema unterscheidet Atton grundsätzlich fünf verschiedene Typen von Radios:

1. Public Service Broadcasting: Diese Sender werden zum größten Teil aus öffentlicher Hand finanziert und sind unabhängig von direkter staatlicher Kontrolle sowie frei von kommerziellen Zwängen. Die vom Staat gesetzlich vorgeschriebenen Zielvorgaben sind Erziehung, Information und Unterhaltung.

2. Commercial Radio: Diese Radios sind keinen gesetzlichen oder sozialen Auflagen unterworfen. Das Hauptziel ist Gewinnmaximierung mittels großen Zuhörermengen und somit der Maximierung von Werbeeinnahmen.

3. State Radio: Es handelt sich hierbei um Radio unter direkter staatlicher Kontrolle. Das steht zumeist mit einer sehr diktatorischen Staatsform in Verbindung und hat den Zweck die Informationen zu standardisieren und den Inhalt sowie die Formate zu kürzen um Programme zu produzieren, die propagandistisch wirken, um Diskussionen und Debatten abzugrenzen und so nationale soziale Kontrolle zu erhalten.

4. Community Radio: Atton meint damit Rundfunk für spezielle, lokale, geographische Communities, die sich durch den Ort oder ein bestimmtes Interesse determinieren/bestimmten. Die Lokalität dieser Radiosender ist meist bedingt durch die Low Power Transmitter, die verwendet werden.

5. Pirate Radio: Piratensender sind ebenfalls auf der lokalen Ebene angesiedelt. Das Senden wird als politischer Akt gesehen und es handelt sich meist um Protestradio. Read the rest of this entry »

 

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Ein Tag auf der Civilmedia11

Wie bereits angekündigt fand vom 14. bis zum 16. April die Civile Media Konferenz in Salzburg statt. Veranstaltungsort war der „Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst“ in der Bergstraße. Die 140 TeilnehmerInnen, die sich vorab registriert hatten, kamen aus über 25 Ländern und fanden sich unter dem Titel „Community Media for Social Change: Low Threshold – High Impact“ in Salzburg ein, um zu foglenden Themengebieten Vorträge zu besuchen und diese zu diskutieren (Programm der Civilmedia):

  • Public Value and Community Media (Helmut Peissl)
  • Feminist Media Production in Europe (Rosa Reitsamer, Elke Zobl)
  • Democracy and Quality (Nico Carpentier)
  • Researching Community Media Audience (Salvatore Scifo)
  • Crowdfunding & Social Payment (David Röthler)
  • Cross Media Publishing (Stefan Tenner) Read the rest of this entry »
 

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Die Logik der Schrift III

Abschießende werde ich nun noch auf die Eigenheiten von literalen Religionen nach Jack Goody eingehen:

  • Spezialisierung: Priester und Intellektuelle

Spezialisierung tritt auf, wenn eine organisierte Körperschaft gelehrter Männer das Wissen kontrollieren, dass sie aus einem Buch herleiten. Diese organisierten Körperschaften treten zwar auch in literalen Religionen auf, jedoch durch die Schrift ergibt sich die Situation, dass die Priester einen privilegierten Zugang zum heiligen Text haben und deren Hüter und Hauptinterpret sind. Somit sind sie Mittler mit einer einzigartigen Verbindung zu Gott. Read the rest of this entry »

 

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